
PostFinance Checkout ist die einfachere Wahl für einen kleinen oder mittleren Schweizer Shop, der einen einzigen Vertrag, veröffentlichte Gebühren und die üblichen Schweizer Zahlungsmittel schnell in Betrieb haben will. Datatrans ist die stärkere Wahl, wenn Sie mehrere Acquirer, viele Zahlungsmittel und Währungen, App-Zahlungen oder einen vollständig gestalteten Checkout brauchen und Entwickler:innen haben, die das umsetzen. Nachfolgend finden Sie Gebühren, Zahlungsmittel, Aufwand für die Anbindung und Support nebeneinander, dazu die Fragen, die Sie vor der Unterschrift klären sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- PostFinance Checkout für einen schnellen Start: ein Starterpaket mit einmaliger Einrichtungsgebühr von CHF 199, CHF 14.90 pro Monat und 2.5 % pro Transaktion (mindestens CHF 0.20) für Shops mit weniger als CHF 200'000 Jahresumsatz.
- Datatrans für Flexibilität: mehr als 20 Acquirer, mehr als 40 Zahlungsmittel, über 135 Währungen, SDKs für iOS und Android sowie Tokenisierung für Abonnemente.
- Die Kosten lassen sich nicht direkt vergleichen. PostFinance bündelt das Acquiring im Satz, während Datatrans das Acquiring separat verrechnet. Holen Sie deshalb bei beiden eine Offerte auf Basis Ihres eigenen Volumens ein.
- Der Aufwand für die Anbindung unterscheidet sich. Plug-ins decken Standardshops auf beiden Seiten ab, doch Datatrans lohnt sich vor allem dann, wenn jemand gegen die API entwickeln kann.
Was die beiden Dienste tatsächlich sind
Beide sind Zahlungsdienstleister (PSP). Laut dem KMU-Portal des Bundes liefert ein PSP die secure interface that connects your online shop with methods such as Visa, Mastercard, PayPal, PostFinance and TWINT. Dieselbe Seite hält fest, dass sich die Preise Schweizer PSP meist aus Einrichtungs-, Monats- und Transaktionsgebühren zusammensetzen. Das ist der Rahmen für den Vergleich.
PostFinance Checkout ist die PSP-Lösung von PostFinance. It offers a central portal, online onboarding, an overview of incoming payments, shop plug-ins and connected services, in zwei Modellen: All-in-One und Flex. Das Produkt stammt von der Bank hinter PostFinance Pay, das in der Schweiz bekannteste Zahlungsmittel liegt also nahe am Angebot.
Datatrans, heute als Datatrans from Planet auftretend, ist eine Zahlungsplattform für Web- und In-App-Zahlungen. Die feature page lists hosted payment pages, secure fields, full customization, tokenization, 3-D Secure, dashboards and iOS and Android SDKs. Zahlungen werden über viele Acquirer geleitet, das ist der wichtigste architektonische Unterschied zu einem Paketangebot.
Kurz gesagt: PostFinance Checkout ist ein Paket, Datatrans ist ein Werkzeugkasten. Keines ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, wie viel Arbeit Sie selbst übernehmen wollen.
PostFinance Checkout: All-in-One oder Flex
Die beiden Modelle von PostFinance unterscheiden sich in der Vertragsstruktur. All-in-One processes PostFinance Pay, Visa, Mastercard and TWINT under one collecting-service contract. Flex erlaubt weitere Akzeptanzpartner und Zahlungsmittel, verlangt aber einen eigenen Vertrag mit jedem Partner.
In der Praxis heisst das:
- All-in-One passt, wenn die vier wichtigsten Schweizer Zahlungsmittel Ihre Kundschaft abdecken. Ein Vertrag, eine Rechnung, ein Ansprechpartner.
- Flex passt, wenn Sie zusätzlich Zahlungsmittel wie American Express, PayPal, Diners, JCB, China UnionPay oder Rechnungsoptionen brauchen. Die Zahlungsmitteltabelle von PostFinance führt diese auf, It offers a central portal, online onboarding, an overview of incoming payments, shop plug-ins and connected services. Sie verwalten dann pro Partner einen Vertrag.
Für die Anbindung gilt: PostFinance documents plug-ins for standard shops, including Shopify and ECWID, und Fachleute können einen individuellen Shop über REST-Webservices anbinden. Eine Eigenentwicklung ist also möglich, das Produkt ist aber auf den Weg über Plug-ins ausgelegt.
Datatrans: der Werkzeugkasten mit mehreren Acquirern
Datatrans richtet sich an Händler:innen, die steuern wollen, wie Zahlungen geleitet und dargestellt werden. Die Dokumentation umfasst cards, PostFinance Pay, TWINT and other methods, with the acquirers available for each. Über die Grundlagen hinaus sind einige Funktionen für bestimmte Geschäftsmodelle entscheidend:
- Abonnemente und wiederkehrende Rechnungen. Die Dokumentation trennt customer-initiated payments from merchant-initiated ones und behandelt wiederkehrende Zahlungen ausdrücklich. Aliase dienen als Token für den Checkout mit einem Klick und für die monatliche Verrechnung, wobei activation can depend on the payment-method provider.
- Marktplätze. Datatrans unterstützt split settlements and marketplace commissions, mit automatischen Auszahlungen mindestens zweimal im Monat und auf Wunsch häufiger. Wenn Sie eine Plattform betreiben, bei der Geld an mehrere Verkäufer:innen fliesst, ist das ein echter Unterschied.
- Mobile Apps. SDKs für iOS und Android sowie die Unterstützung von PostFinance Pay über ein mobiles SDK zählen, wenn Ihre App und nicht Ihre Website der wichtigste Verkaufskanal ist.
- Regeln zur Authentifizierung. Datatrans hält fest, dass Mastercard’s updated 3-D Secure data requirements apply from 1 April 2026 und gültige Kundendaten in den Authentifizierungsanfragen verlangen. Eine eigene Anbindung muss diese Daten korrekt übermitteln, genau solche Details gehören in die Hand von Entwickler:innen.
Die Kehrseite ist der Aufwand. Ein Vergleich von StartupSchwiiz beschreibt Datatrans als Angebot für medium-to-large Swiss shops, tourism and hospitality, and merchants with in-house or agency development capacity. Das deckt sich mit dem Zuschnitt des Produkts.
Zahlungsmittel im direkten Vergleich
Beide decken ab, was Schweizer Kundinnen und Kunden erwarten. Ein Detail zur Benennung ist wichtig: Datatrans dokumentiert, dass cards, PostFinance Pay, TWINT and other methods, with the acquirers available for each. Die Kundschaft bestätigt die Zahlung per QR-Code oder in der PostFinance App.
| Kriterium | PostFinance Checkout | Datatrans |
|---|---|---|
| Wichtigste Schweizer Zahlungsmittel | PostFinance Pay, TWINT, Visa, Mastercard | PostFinance Pay, TWINT, Visa, Mastercard |
| Wallets | Apple Pay, Google Pay, Click to Pay | Apple Pay, Google Pay unter mehr als 40 Zahlungsmitteln |
| Weitere Zahlungsmittel | Amex, Diners, JCB, UnionPay, PayPal, Powerpay, Rechnung/eBill oder QR-Rechnung, je nach Partner | Insgesamt mehr als 40 Zahlungsmittel |
| Acquirer | Über PostFinance (All-in-One) oder Verträge pro Partner (Flex) | Mehr als 20 Acquirer |
| Währungen | In den geprüften Quellen nicht angegeben | Über 135 |
| Vertragsmodell | Ein Vertrag (All-in-One) oder einer pro Partner (Flex) | Abo plus separates Acquiring |
| Mobile SDKs | Plug-ins und REST-Webservices | SDKs für iOS und Android |
Wenn Ihr Shop vor allem in der Schweiz und in Franken verkauft und die vier wichtigsten Zahlungsmittel genügen, zeigt die Tabelle kaum einen Unterschied für die Kundschaft. Der Unterschied liegt hinter dem Checkout.
Gebühren und Vertragsbedingungen
Bei den Gebühren werden am häufigsten Äpfel mit Birnen verglichen, lesen Sie diesen Abschnitt deshalb in Ruhe.
PostFinance Checkout. Das aktuelle Starterpaket für Schweizer Shops mit einem Jahresumsatz bis CHF 200'000 enthält Visa, Mastercard, PostFinance Pay, TWINT, Apple Pay und Click to Pay. It offers a central portal, online onboarding, an overview of incoming payments, shop plug-ins and connected services. Da es sich um ein Paket handelt, ist das Acquiring in diesem Satz enthalten.
Das Gebührenblatt von PostFinance aus dem April 2025 führt optionale Zusätze auf: Support Plus at CHF 69.90 per month, accounting booking entries at CHF 0.02 each, chargebacks at CHF 35 per case, and CHF 6.90 per month per space from the third onward. Gekündigt werden kann monatlich auf den nächsten Verrechnungslauf, Sie binden sich also nicht für ein Jahr.
Datatrans. Die pricing page lists Scale Now at EUR 20 per month plus EUR 0.25 per transaction. Dort steht auch, dass das Acquiring separat verrechnet wird und individuelle Offerten möglich sind. Die Gesamtkosten bestehen also aus der Datatrans-Gebühr plus dem, was Ihre Acquirer verlangen, und die Interchange- und Systemgebühren hinter Kartenzahlungen stecken im zweiten Teil.
Ein Rechenbeispiel zeigt, warum ein einzelner Satz in die Irre führt. Bei einer Bestellung über CHF 100 im Starterpaket von PostFinance beträgt die Transaktionsgebühr CHF 2.50, alles inklusive. Bei Datatrans liegt der Gateway-Anteil bei EUR 0.25, der Acquiring-Anteil hängt von Ihren Verträgen und Ihrem Kartenmix ab. Der Weg über Datatrans kann bei hohem Volumen günstiger ausfallen, weil ausgehandelte Acquiring-Sätze unter fixen 2.5 % liegen, oder bei kleinem Volumen teurer, sobald sich die Monatsgebühren summieren. Bei kleinem Volumen ist das Paket gut vorhersehbar. Bei hohem Volumen ist eine individuelle Offerte meist das bessere Geschäft. Das ist eine Denkhilfe, keine Offerte: Lassen Sie sich von beiden Anbietern Ihren tatsächlichen Monatsumsatz und Ihren durchschnittlichen Warenkorb rechnen.
Die genannten Preise stammen von den Seiten der Anbieter und können sich ändern, prüfen Sie sie vor dem Entscheid. Wenn Sie ein neues Unternehmen ohne Kartenhistorie sind, rechnen Sie bei jedem Acquirer mit Prüfungsfragen. Ratgeber zu merchant accounts for new businesses erklären, wie dieser Prozess ohne Vorgeschichte abläuft.
Support und Zuverlässigkeit
Die Tiefe des Supports bei Datatrans richtet sich nach dem gewählten Abo. Gemäss Preisseite gilt: pricing page lists Scale Now at EUR 20 per month plus EUR 0.25 per transaction. Wenn Zahlungen auch ausserhalb der Bürozeiten Ihre Lebensader sind, etwa im Ticketing oder in der Gastronomie, zählt dieser Unterschied mehr als die Monatsgebühr.
PostFinance verkauft Support Plus als kostenpflichtige Option. Klären Sie in jedem Fall, welche Reaktionszeit Sie erhalten und wer antwortet, denn eine gescheiterte Zahlung am Freitagabend ist ein Umsatzproblem, kein technisches.
Was zu welchem Unternehmen passt
PostFinance Checkout passt, wenn:
- Sie einen kleinen oder mittleren Shop auf einer Standardplattform betreiben und schnell live sein wollen.
- Sie einen Vertrag und eine Rechnung für die wichtigsten Schweizer Zahlungsmittel möchten.
- Sie niemanden zum Entwickeln zur Hand haben und ein Plug-in bevorzugen.
- Ihr Jahresumsatz unter CHF 200'000 liegt und das Starterpaket greift.
Datatrans passt, wenn:
- Sie in vielen Währungen oder Märkten verkaufen oder Zahlungen über mehrere Acquirer leiten wollen.
- Sie Abonnemente, Checkout mit einem Klick oder Auszahlungen an Marktplatzverkäufer:innen brauchen.
- Sie eine mobile App haben, die Zahlungen nativ annehmen muss.
- Sie einen Checkout im eigenen Markenauftritt wollen, umgesetzt von Ihrem Team oder einer Agentur.
Mischfälle sind häufig: Ein Shop startet mit einem Paket und wächst daraus heraus, sobald eine App, ein zweites Land oder wiederkehrende Rechnungen dazukommen. Entscheiden Sie mit diesem Weg im Hinterkopf. Ein späterer Wechsel des PSP bedeutet, dass Sie jeden Zahlungsablauf, Rückerstattungen und gespeicherte Karten-Token erneut testen müssen, und Token lassen sich nicht ohne Aufwand mitnehmen. Fragen Sie deshalb jeden Anbieter vor der Zusage, wie eine Migration abläuft.
Fragen, die Sie vor der Unterschrift klären sollten
- Wie hoch sind Ihr Monatsumsatz und Ihr durchschnittlicher Warenkorb? Holen Sie damit bei beiden eine schriftliche Offerte mit allen Kosten ein.
- Welche Zahlungsmittel nutzt Ihre Kundschaft tatsächlich? Wenn es TWINT, PostFinance Pay und Karten sind, brauchen Sie womöglich keine 40 Zahlungsmittel.
- Brauchen Sie wiederkehrende Zahlungen oder gespeicherte Karten? Falls ja, prüfen Sie, ob die Tokenisierung in Ihrem Abo enthalten ist.
- Wer übernimmt die Anbindung? Ein Plug-in sind ein paar Stunden Arbeit, eine eigene API-Anbindung ist ein Projekt mit Tests, 3-D-Secure-Daten und Rückerstattungsabläufen.
- Was passiert, wenn etwas ausfällt? Prüfen Sie Supportzeiten und Eskalationswege.
- Wie einfach kommen Sie wieder heraus? PostFinance kündigt monatlich, und bei Datatrans sollten Sie die Bedingungen in der Offerte verlangen.
Wo ein Studio hilft
Die Wahl des Gateways ist der einfache Teil. Schwieriger ist es, es sauber mit Ihrem Shop, Ihrem ERP, Ihrer Buchhaltung und Ihrem Bestellablauf zu verbinden und es am Laufen zu halten, wenn sich Regeln ändern. Genau das tun wir bei Ampersand: erfahrene Entwickler:innen vom ersten Gespräch bis zur Übergabe, die individuelle Checkouts, Systemintegrationen und API-Anbindungen für Shop, CRM und ERP bauen. Wenn Sie eine eigene Datatrans-Anbindung prüfen oder von einem anderen PSP wechseln wollen, schauen Sie sich unsere Leistungen und Pakete an. Die Seite führt unter anderem ein Betriebs- und Monitoring-Paket für CHF 750 pro Monat auf. Sie können auch Beispiele unserer Arbeit ansehen, bevor Sie Kontakt aufnehmen.
Häufige Fragen
Ist PostFinance Checkout günstiger als Datatrans?
Für einen kleinen Shop ist das Paket in der Regel besser planbar: CHF 14.90 pro Monat plus 2.5 % pro Transaktion im Starterpaket. Datatrans nennt für Scale Now EUR 20 pro Monat und EUR 0.25 pro Transaktion, das Acquiring kommt jedoch obendrauf. Bei höheren Volumen kann der Weg über Datatrans günstiger sein, holen Sie deshalb bei beiden eine Offerte auf Ihre eigenen Zahlen ein.
Kann ich mit beiden TWINT und PostFinance Pay annehmen?
Ja. PostFinance Checkout All-in-One enthält TWINT und PostFinance Pay in einem Vertrag, und Datatrans führt beide unter den unterstützten Zahlungsmitteln auf. Prüfen Sie vor dem Start, ob das Zahlungsmittel in Ihrem konkreten Abo aktiv ist.
Was eignet sich besser für Abonnemente?
Datatrans dokumentiert händlerinitiierte Zahlungen, Aliase und wiederkehrende Verarbeitung ausführlich, und die höheren Abos enthalten Tokenisierung. PostFinance Checkout kann für einfache Fälle genügen, doch wenn wiederkehrende Rechnungen zentral für Ihr Geschäft sind, testen Sie das vor dem Entscheid bei beiden Anbietern.
Brauche ich jemanden zum Entwickeln?
Für PostFinance Checkout auf einer Standardplattform in der Regel nicht, da es Plug-ins für Shops wie Shopify gibt. Bei Datatrans sind Entwickler:innen oder eine Agentur ratsam, wenn Sie einen eigenen Checkout, SDKs oder Auszahlungen an Marktplatzverkäufer:innen wollen.
Quellen
- secure interface that connects your online shop with methods such as Visa, Mastercard, PayPal, PostFinance and TWINT
- It offers a central portal, online onboarding, an overview of incoming payments, shop plug-ins and connected services
- All-in-One processes PostFinance Pay, Visa, Mastercard and TWINT under one collecting-service contract
- PostFinance documents plug-ins for standard shops, including Shopify and ECWID
- Support Plus at CHF 69.90 per month, accounting booking entries at CHF 0.02 each, chargebacks at CHF 35 per case, and CHF 6.90 per month per space from the third onward
- feature page lists hosted payment pages, secure fields, full customization, tokenization, 3-D Secure, dashboards and iOS and Android SDKs
- pricing page lists Scale Now at EUR 20 per month plus EUR 0.25 per transaction
- cards, PostFinance Pay, TWINT and other methods, with the acquirers available for each
- customer-initiated payments from merchant-initiated ones
- activation can depend on the payment-method provider
- split settlements and marketplace commissions
- Mastercard’s updated 3-D Secure data requirements apply from 1 April 2026
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