Ein Showroom auf dem Laptop, für Maschinen, die zu gross für die Messe sind.
Eine Desktop-Anwendung für Windows und macOS, mit der Mikron an Messen Kund:innen durch das Maschinenprogramm führt. Plattformübergreifend gebaut auf ein einziges Budget, gemeinsam mit favon.io.

Kontext
Wer sie sind.
Mikron ist ein Schweizer Hersteller von präzisen Automations- und Zerspanungssystemen sowie Schneidwerkzeugen und beliefert die Branchen Pharma, Medtech, Konsumgüter, Automobil und allgemeiner Maschinenbau. Die Maschinen sind gross, teuer und hochgradig konfigurierbar, was einen Messestand zu einem unpraktischen Ort macht, um zu zeigen, was sie wirklich können: Man bringt eine Maschine mit, vielleicht, aus einem Programm mit dutzenden Kombinationen.
Das Problem
Womit sie zu uns kamen.
Mikron brauchte eine Software, die auf jedem Laptop am Stand läuft, ob Windows oder Mac, und sie musste in ein fixes Budget passen. Zwei native Anwendungen, getrennt gebaut und danach getrennt gepflegt, wären nie aufgegangen.
Unser Vorgehen
Wie wir gearbeitet haben.
Eine Codebasis, beide Plattformen
Electron, bewusst gewählt: Eine Codebasis baut für Windows und macOS, damit die zweite Plattform fast nichts kostet, statt die Arbeit zu verdoppeln.
Rund um das Programm gebaut, nicht um die Seite
Die Anwendung ist so aufgebaut wie das Produkt selbst: Automationsstufen auf der einen Achse, Tisch- und Werkstückvarianten auf der anderen, damit der Vertrieb direkt zu der Kombination springt, nach der gefragt wird, statt daran vorbeizuscrollen.
Für eine laute Halle gemacht
Sie läuft lokal auf dem Gerät am Stand. Kein Messe-WLAN im kritischen Pfad, kein Warten auf einen Seitenaufbau vor Kundschaft.
Kleines Team, mit favon.io
Zwei Personen in der Umsetzung, Seite an Seite mit favon.io. Das Team klein zu halten war Teil davon, wie das Budget hielt.
Highlights
Die spannenden Teile.
- Eine Electron-Codebasis deckt Windows und macOS ab, die zweite Plattform bewegte das Budget kaum.
- Das gesamte Zerspanungsprogramm, sechs Automationsstufen gegen sechs Tischvarianten, ist visuell navigierbar, eine Konfiguration lässt sich zeigen statt beschreiben.
- Läuft offline auf dem Laptop am Stand, unabhängig vom Messe-WLAN.
Stack
Worauf wir es gebaut haben.
Ablauf
Wie es sich entwickelt hat.
Scope
Was die Anwendung am Stand leisten muss, und die Plattformentscheidung, die sie im Budget hält.
Umsetzung
Die Electron-Anwendung, aus einer Codebasis für Windows und macOS.
Inhalte
Das Maschinenprogramm eingepflegt: Automationsstufen, Tisch- und Werkstückvarianten und die Visualisierungen dazu.
Messe
Für beide Plattformen paketiert und rechtzeitig zum Stand übergeben.
Weitere Referenzen
Habitects AG
Die technische Seite einer Badsanierungs-Plattform übernommen, bis durch die Fusion hindurch.
Teilzeit-CTO für die Habitects AG: den B2B-Badshop am Laufen halten und gleichzeitig den Konfigurator konzipieren, besetzen und ausliefern, der aus einem ausgefüllten Formular ein gerendertes Badezimmer macht, und danach alles sauber übergeben, als das Unternehmen fusionierte.
LesenArthouse Kinos
Eine neue Website und ein Ticketshop für Zürichs ikonischste Kinos.
Konzept, Projektleitung und Entwicklung für eine neue Arthouse-Website samt Online-Ticketshop als Ablösung einer in die Jahre gekommenen WordPress-Seite. Das Design ging an Unstated International, die Ticketing-Anbindung entstand gegen eine API ohne brauchbare Dokumentation.
Lesen